AdLoop Cloud

Allgemeine Geschäftsbedingungen

für die Nutzung von AdLoop Cloud

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

AdLoop Cloud — Daniel Klose, Talstraße 62, 55218 Ingelheim (nachfolgend „Anbieter")

Version 1.0

Abgerufen: 06.07.2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für die Nutzung der SaaS-Plattform „AdLoop Cloud". Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (Selbstständige, Unternehmen, Agenturen) — nicht an Verbraucher. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln. Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung.

§ 2 Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt eine webbasierte Plattform bereit, die die Google-Ads- und Google-Analytics-Konten des Kunden über das Model Context Protocol (MCP) mit den vom Kunden gewählten KI-Werkzeugen (z. B. Claude, Cursor, ChatGPT, Gemini CLI) verbindet. Die Plattform umfasst insbesondere:

  • Lesenden Zugriff der KI-Werkzeuge auf Kampagnen- und Analytics-Daten des Kunden
  • Schreibende Änderungen am Werbekonto (z. B. Kampagnen, Anzeigen, Keywords) — stets erst nach Vorschau und ausdrücklicher Bestätigung durch den Kunden
  • Eingebaute Sicherheitsmechanismen (Vorschau-Pflicht, Dry-Run-Modus, Budget-Obergrenzen, Änderungsprotokoll)
  • Ein Dashboard zur Verwaltung von Verbindungen, Zugängen und Sicherheitseinstellungen

Die KI-Werkzeuge selbst sind nicht Bestandteil der Leistung — der Kunde nutzt hierfür eigene Zugänge bei Drittanbietern.

§ 3 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch Registrierung und Akzeptanz dieser AGB zustande. Der Kunde versichert, geschäftsfähig und — bei Handeln für ein Unternehmen — vertretungsberechtigt zu sein, und verpflichtet sich zu wahrheitsgemäßen Angaben.

§ 4 Beta-Phase

  • AdLoop Cloud befindet sich in einer Beta-Phase. Die Nutzung ist während der Beta kostenlos.
  • Funktionsumfang, Kontingente und Verfügbarkeit können sich während der Beta ändern; die Zahl der Plätze ist begrenzt.
  • Der Anbieter kann die Beta jederzeit mit einer Frist von 30 Tagen beenden oder in ein entgeltliches Angebot überführen. Eine kostenpflichtige Nutzung entsteht dabei niemals automatisch — sie setzt eine ausdrückliche Buchung durch den Kunden voraus.
  • Beta-Nutzer werden über den offiziellen Start und die dann geltenden Preise vorab informiert und erhalten vergünstigte Konditionen.

§ 5 Preise und Zahlung

Während der Beta-Phase ist die Nutzung unentgeltlich. Für künftige kostenpflichtige Tarife gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website ausgewiesenen Preise. Als Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG wird derzeit keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.

§ 6 KI-Ergebnisse und Verantwortung für Kontoänderungen

  • Analysen, Empfehlungen und Entwürfe werden von den KI-Werkzeugen des Kunden erzeugt. KI-Ergebnisse können unvollständig, ungenau oder fehlerhaft sein. Sie sind Entscheidungsunterstützung, keine Beratung; der Anbieter schuldet keine bestimmten Werbeergebnisse (Klicks, Conversions, Kosten).
  • Schreibende Änderungen am Werbekonto werden ausschließlich nach Vorschau und ausdrücklicher Bestätigung durch den Kunden ausgeführt. Mit der Bestätigung übernimmt der Kunde die Verantwortung für die Änderung und die daraus resultierenden Werbeausgaben.
  • Die eingebauten Sicherheitsmechanismen (Vorschau, Dry-Run, Budget-Obergrenzen, Protokollierung) unterstützen die Kontrolle, ersetzen aber nicht die eigene Prüfung durch den Kunden.
  • Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit seiner Werbung verantwortlich, einschließlich der Einhaltung der Google-Ads-Richtlinien und werberechtlicher Vorschriften.

§ 7 Pflichten des Kunden

  • Der Kunde verbindet nur Google-Konten, für die er zugriffs- und verfügungsberechtigt ist. Agenturen versichern, von ihren Endkunden zur Verwaltung der jeweiligen Konten autorisiert zu sein.
  • Zugangsdaten und API-Keys sind geheim zu halten; bei Verdacht auf Missbrauch sind Keys unverzüglich zu widerrufen.
  • Untersagt sind insbesondere: missbräuchliche oder automatisierte Massennutzung jenseits der vorgesehenen Kontingente, Umgehung technischer Schutzmaßnahmen sowie die Nutzung für rechtswidrige Zwecke.

§ 8 Drittdienste und Verfügbarkeit

  • Die Leistung setzt die Verfügbarkeit der Google-APIs voraus. Für Ausfälle, Änderungen oder Beschränkungen der Dienste von Google oder der KI-Anbieter des Kunden übernimmt der Anbieter keine Gewähr; es gelten die Bedingungen der jeweiligen Anbieter.
  • Der Anbieter bemüht sich um hohe Verfügbarkeit, garantiert während der Beta jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit und keine Reaktionszeiten. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt.
  • Zur fairen Verteilung der API-Kontingente können Nutzungsobergrenzen (z. B. Operationen pro Tag) gelten.
  • Support erfolgt per E-Mail an info@daniel-klose.com.

§ 9 Datenschutz

Einzelheiten zur Datenverarbeitung regelt die Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der elektronisch mit Registrierung und Nutzung geschlossen wird (Art. 28 Abs. 9 DSGVO).

§ 10 Haftung

  • Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
  • Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Während der unentgeltlichen Beta-Phase ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
  • Nicht gehaftet wird insbesondere für Werbeausgaben und wirtschaftliche Ergebnisse aus Änderungen, die der Kunde gemäß § 6 bestätigt hat, sowie für Inhalte und Entscheidungen der vom Kunden eingesetzten KI-Werkzeuge.
  • Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 11 Laufzeit und Kündigung

  • Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Der Kunde kann jederzeit ohne Frist kündigen — durch Löschung des Kontos in den Einstellungen oder per E-Mail.
  • Der Anbieter kann während der Beta mit einer Frist von 30 Tagen kündigen; das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (insbesondere bei Verstößen gegen § 7) bleibt unberührt.
  • Mit Kontolöschung werden Google-Zugriff und Token sofort widerrufen; im Übrigen gilt § 10 des AVV.

§ 12 Änderungen der AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern. Änderungen werden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail oder im Dashboard angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten die Änderungen als angenommen; hierauf wird in der Ankündigung hingewiesen. Bei Widerspruch kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens beenden.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Version: 1.0 · Gültig ab: Juli 2026 · AdLoop Cloud — Daniel Klose, Ingelheim